2026-03-30_Azubi_Workshop_007

Selbstreflexion! Wer sind wir eigentlich?

Am 30.03.2026 haben wir Azubis und das Ausbildungsteam gemeinsam an einem ­Workshop zum Thema „Selbstreflexion und Feedback“ teilgenommen.

Wer sind wir eigentlich? Mit dieser Frage wurden wir bereits zu Beginn unseres Workshops konfrontiert als es darum ging ein Wappen mit vier unserer Hobbys zu füllen; davon eines gelogen.
Ja, was machen wir denn eigentlich in unserer Freizeit? Es soll ja nicht zu langweilig sein und wir können schlecht sagen, dass wir den ganzen Tag nur zocken und schlafen…

Mit so viel Grübeln, dass unser Kopf bereits begann zu rauchen, wurde diese schwere ­Aufgabe schließlich bewältigt. Doch das war erst der Anfang.
Nun mussten wir unsere Kritzeleien auch noch vor der Gruppe vorstellen. Grausam.

In Dreiergruppen machten wir uns Gedanken darüber welche Erwartungen der ­Arbeitgeber an uns haben könnte und umgekehrt.
Freundlichkeit, offene Kommunikation, Hilfsbereitschaft und Feedback waren von beiden Seiten zu erwarten.
Die Ergebnisse wurden zur Veranschaulichung auf einer Pinnwand befestigt.

Mithilfe eines Meterstabes sollte als nächstes unsere Teamfähigkeit getestet werden: ­balanciert den Meterstab gemeinsam zu Boden, aber jeder darf ihn mit nur zwei Fingern halten.
Leichter gesagt als getan, denn der Meterstab wollte sich oft gar nicht bewegen oder ist wieder nach oben abgehauen.
Alle waren sich einig: „An mir kann es ja nicht liegen, was macht denn der Rest für einen Blödsinn?”

Anschließend machten wir einen Selbsttest zu unserer Persönlichkeit (DISG-Test), um herauszufinden, ob wir eher introvertiert oder extrovertiert sind.
Das Ergebnis war überraschenderweise nicht überraschend.
Nach der Auswertung der Tests wurden uns die Stärken der einzelnen im Test genannten Charaktereigenschaften erklärt.
Mithilfe eines Schaubildes wurden uns viele verschiedene positive Eigenschaften ­vermittelt, auf denen wir unser Selbstwertgefühl weiter aufbauen konnten.

Im Anschluss bekamen wir zwei Fragen gestellt:

  • Was sind unsere Stärken?
  • Was sind unsere Schwächen?

Jeder machte sich Gedanken über seine eigenen Stärken und Schwächen, die dann vor der Gruppe aufgezeigt wurden.
Das hat so einiges an Mut gebraucht, doch da wir eine verständnisvolle Gruppe waren konnte sich jeder öffnen.
Gemeinsam wurde Feedback gegeben, wie die Person mit ihren Schwächen in Zukunft ­umgehen könnte. Jeder kam stärker aus der Übung heraus.

Auch setzten wir uns mit dem Begriff Motivation auseinander und ­trugen zusammen was diese für uns bedeuetete, sowie was wir mit Motivation verbanden:
Unsere Ergebnisse ließen sich in zwei Gruppen unterteilen:
interne und externe ­Motivation.
Vor allem fielen uns Begriffe zur internen Motivation ein, die langfristig beständig sind.
Auch in Zukunft werden wir uns hoffentlich auf unsere Ideen zurückbesinnen, wenn wir mal wieder Motivation brauchen.

Zuletzt berieten wir uns noch in Zweiergrüppchen darüber wie gutes Feedback ­stattzufinden hätte und welche Faktoren es dabei zu beachten gäbe.
Besonders herausgestochen sind dabei: offene Kommunikation, Feedback annehmen, nicht persönliches Feedback und Ich-Botschaften.
Eine besonders gute Methode für ein erfolgreiches Feedback war nach unserer ­Einschätzung die W-W-W-Methode (Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch).

Als wir damit fertig waren grummelte uns bereits der Magen.
Unser Held Peter Mayer eilte zu Hilfe und versorgte uns hungrige Azubileins mit der lang ersehnten Pizza. Endlich.

Mitgenommen haben wir einen vollen Magen, neues Wissen über uns selbst, sowie die ­anderen und einen schönen Vormittag.

Vielen Dank an unser tolles Ausbildungsteam.

Nina Dör, Auszubildende Medienkauffrau für Digital und Print
Felix Schmider, Auszubildender Mediengestalter Digital und Print

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