Schulprojekt Corporate Design n’ice umgesetzt

Jedes Jahr wird im zweiten Lehrjahr in der Berufsschule 1 in Kempten ein Projekt zum Ende des Schuljahres durchgeführt.

Es gibt meiner Ansicht nach drei Arten von Schulprojekten:
1. Die, bei denen einer im Team die ganze Arbeit alleine macht.
2. Die, mit Spaßfaktor 0, wenn man schuften muss wie wild.
3. Und dann gibt es noch die, um die es jetzt geht: die einem Freude bereiten und auf die man so richtig Lust hat!

Mein Schulprojekt drehte sich um das Thema Corporate Design. Corporate Design bedeutet vereinfacht gesagt, ein einheitliches Erscheinungsbild eines Unternehmens oder auch eines Vereins. Das heißt, dass sowohl Geschäftsausstattung wie Briefbogen, Visitenkarten usw. als auch der Internetauftritt, Werbeanzeigen, Produktdesigns uvm. ein ähnliches Design haben, damit sie vom Kunden schnell wiedererkannt und identifiziert werden können.  Hierzu sollte für eine fiktive Gastronomie ein Styleguide erstellt werden.

 Die erste Frage war also, in welche Richtung soll es gehen? Sushi Restaurant, Bäckerei oder doch ein gut bürgerlicher Biergarten? Die Antwort war schnell gefunden, denn wer gerne isst kennt sich aus. ;) Passend zum Sommer habe ich mich für ein Eiscafé entschieden. Auch beim Logo hatte ich rasch eine zündende Idee. Wobei zündend bei Eis eher kontraproduktiv ist. (Spaß beiseite ;) Im Laufe der Wochen veränderte sich das Logo Stück für Stück. Das Feedback aus der Schule floss mit in die Gestaltung ein, und auch Simon Ledermann, Leiter Medienproduktion bei Krafthand Medien, blickte mit strengem Blick auf das Projekt. Im Corporate Design Manual habe ich neben dem Logo, auch Hausschrift und Hausfarben definiert, d. h. es wird ausschließlich diese Schrift und diese Farben für das Unternehmen verwendet. Außerdem sollte eine Speisekarte mit Gestaltungsraster erstellt werden. Ein Gestaltungsraster ist ein Raster aus Hilfslinien die im selben Abstand aneinander angeordnet werden. Dieses Raster half mir bei der Gestaltung meiner Speisekarte. Bei der Weiterverarbeitung entschied ich mich für einen 5-seitigen Leporellofalz (eine Falzart die im Zick-Zack gefalten wird, ein ziemlich stylisches Teil). Je tiefer ich mich in das Projekt vertiefte, umso leichter fiel die Gestaltung, deshalb war der Styleguide schneller gestaltet als ich dachte. Und „Schwups“, war das Ende des Projekts nahe. In einer Projektmappe habe ich meine Unterlagen abgegeben und fiebere seit dem gespannt dem Ergebnis entgegen ;) Ich veröffentliche ein Update, sobald das Ergebnis da ist J

Isabell, Auszubildende Mediengestalterin


Das Schulprojekt habe ich mit einer Insta-Story begleitet

Erst mal inspirieren lassen ;)
Dann wird geskribbelt.
hmm.. hot or not?
Ready for School! :)