Zwei Tage voller Action

Das Profischulungsteam: Theresa, Christian und ich

Am Mittwoch, dem 28.09.2016 und Donnerstag, dem 29.09.2016 waren in unserem Verlagsgebäude Krafthand-Dekra-Profischulungen. Diese Schulungen werden von uns organisiert und durchgeführt. Jede Schulung hat immer ein Thema aus der Kfz-Branche, welches durchgenommen wird. Der Hauptsponsor der Schulungen ist die Dekra. Aber die Vorbereitungen darauf begannen schon eine Woche davor.

Als mich Christian Häfele, der Leiter der Profischulungen, in der Woche vor der Profischulung fragte, ob ich ihm und unserer Kollegin Theresa Schöfl bei der Schulung helfen will, habe ich mich natürlich riesig gefreut und sofort zugesagt. Ich hatte davor schon einiges über die Profischulungen gehört und war dementsprechend sehr gespannt und auch etwas nervös.

Am Montag habe ich dann meine Aufgaben bekommen, welche ich am Dienstag zur Vorbereitung auf den Kurs erledigen sollte. Zum einen war das, die wegweisenden Schilder außerhalb und innerhalb des Verlagsgebäude aufzustellen (es soll ja schließlich nicht daran scheitern, dass die Teilnehmer den Weg nicht finden ;-)). Außerdem zählte auch das Vorbereiten des Theoriesaales zu meinen Aufgaben. Das heißt, Gläser und Tassen auf den Tresen und den Tisch stellen, auch das Verteilen von unseren Praxiswissen Fachbüchern. Dabei hat mir Theresa aber zum Glück geholfen, von ihr konnte ich mir beim Anrichten einiges abschauen.

Mittwochs begann der Tag damit, dass ich vor der Eingangstür auf die Teilnehmer gewartet habe. Als sie dann gekommen sind, wurden sie von mir begrüßt und haben ein Namensschild bekommen. Christian hat sie danach in den dritten Stock zum Theoriesaal begleitet (diesmal war die Gruppe sehr sportlich, denn fast keiner benutzte den Aufzug). Das war die Aufgabe vor der ich am meisten Respekt hatte, weil das der erste Kontakt zu den Teilnehmern war und wir einen guten Eindruck machen wollten. Ich war nur etwas nervös, weil ich befürchtete mich zu versprechen oder zu verhaspeln. Aber es ist dann alles gut gegangen. Der Teilnehmer, der zuletzt kam, wurde dann noch von mir nach oben begleitet (zu meinem Glück wollte er Aufzug fahren :-)). Dort angekommen wurden die Teilnehmer dann von unseren zwei Geschäftsführern Steffen Karpstein und Andreas Hohenleitner begrüßt.

Die restliche Zeit habe ich Bilder von den Teilnehmern bei der Theorie und natürlich auch beim praktischen Teil bei uns in der Krafthand-Werkstatt geschossen. Das war für mich das beste Erlebnis bei der Schulung. Es hat wirklich Spaß gemacht, Fotos zu machen. Am Anfang hat mir Christian noch die Basics erklärt und dann ging es auch schon los. Zuerst war ich mir zwar nicht ganz sicher, ob die Fotos gut genug geworden sind, aber am Ende waren alle (inklusive meines großen Egos) sehr zufrieden damit. Beim Fotos machen fand ich es immer am schwersten, eine gute Position für das Foto zu finden. Ich musste darauf achten, dass es nicht zu dunkel oder zu hell ist und dass immer möglichst viele Teilnehmer darauf zu sehen sind.

Zum Schluss noch etwas Allgemeines über die Schulung. Ich fand es sehr beeindruckend wie der Dozent Herr Günther alias der „Diesel-Papst“ die Teilnehmer und auch mich mit seinem vielen Wissen fesseln konnte. Diese Schulung war eine „Diesel-Intensivschulung“. Die zwei Hauptthemen waren das Common-Rail-Systeme- und Pumpe-Düse-Systeme, sowie Die Luftseite und die Abgasnachbehandlung des Dieselmotors (Sie haben keine Ahnung was das ist? Dann haben wir schon mal was gemeinsam). Auch wenn ich keine Ahnung davon hatte, hat Hubertus Günther es geschafft, mich auf die Themen neugierig zu machen und zu fesseln. Die Stimmung war immer sehr locker und jeder konnte jederzeit eine Diskussion über ein Thema auslösen. Am besten hat mir jedoch der Praxisteil gefallen. Dort war einiges geboten, ob das Messen von Daten aus dem Motor oder das Suchen von Fehlern unter dem Auto.

Am Donnerstag gegen 16:15 Uhr war es dann vorbei. Jeder bekam noch ein Teilnahmezertifikat und Unterlagen von der Schulung und dann verabschiedete Christian sich noch im Namen von Krafthand Medien von allen. Ich fand die Tage sehr informativ und ich konnte in vielen verschiedenen Bereichen etwas lernen (außerdem war das Mittagessen im Wirtshaus sehr gut ;-)). Also war es wirklich ein rundum Erfolg.

Die Teilnehmer hören Herrn Günther gespannt zu
Immer auf der Suche nach der perfekten Position für ein Foto
Im Praxisteil wurde mit verschiedenen Geräten nach dem Fehler gesucht
Dabei hörten alle auf die Tipps des "Diesel-Papstes"
egal ob vor...
...oder unter dem Auto
Auch hier war höchste Konzentration gefordert
Gemessen wurde unter anderem an einem brandneuen VW Tiguan aber auch am älteren Ford Fiesta
Hubertus Günther wurde auch oft über die Schulter geschaut